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Bodenbeschichtung

Von einer Bodenbeschichtung wird gesprochen, wenn die Beschichtungsstärke 0,3 bis fünf Millimeter erreicht. Solche Bodenbeschichtungen weisen eine hohe Belastbarkeit auf und sind durch eine herausragende Optik gekennzeichnet. Selbst farbige Beschichtungen sind möglich. Mit Bodenbeschichtungen wird in Gewerbebauten ebenso gearbeitet wie in Krankenhäusern und öffentlichen Gebäuden. Auch Kellerräume oder Großküchen bekommen eine Bodenbeschichtung, die strapazierfähig und robust ist.

Unterscheidung von Bodenbeschichtungen

Dünnbeschichtungen werden mit der Rolle aufgetragen und müssen von sogenannten selbst verlaufenden Dickbeschichtungen unterschieden werden. Letztere werden mit dem Rakel oder mit einem Glätter aufgebracht. Das Auftragsverfahren ist maßgeblich am Ergebnis der Bodenbeschichtung beteiligt. Angestrebt wird immer die Selbstnivellierung des Bodens und der Beschichtung, denn damit wird die Oberfläche besonders eben. Möglich ist das Einbringen von Dekochips. Sie werden als farbige Akzente eingestreut oder können großflächig eingebracht werden.
Die genannten Beschichtungssysteme bieten den Vorteil, dass sie auf spezielle Anforderungen angepasst werden können.
Bodenbeschichtungen sollen eine Schutzwirkung für den vorhandenen Boden bringen. Sie sind für den Nass- als auch für den Trockenbereich geeignet und widerstehen selbst chemischen Belastungen.

Untergründe für die Bodenbeschichtung

Verschiedene Untergründe kommen für die Bodenbeschichtung infrage. So kann Beton, Guss-Asphalt, Zement-Estrich oder Anhydrit-Estrich als Untergrund vorhanden sein. Alle Untergründe bieten verschiedene Qualitäten, auf die wiederum die Bodenbeschichtung angepasst werden muss. Tragschicht und Nutzschicht müssen perfekt miteinander verbunden werden. Vor dem Aufbringen der Bodenbeschichtung erfolgt daher die Begutachtung und Bewertung des vorhandenen Untergrunds durch unser erfahrenes Team. Zur Vorbereitung des Bodens wird eine Untergrundbehandlung vorgenommen. Diese stellt sicher, dass Trag- und Nutzschicht sich miteinander verbinden und dass das Beschichtungsergebnis optimal wird. Wichtig zu beachten ist dabei der Taupunkt. Dieser ist vor allem im Hochsommer wichtig, denn er setzt der Verarbeitung der Bodenbeschichtungen auch Grenzen.

Einsatz der Bodenbeschichtungen

Bodenbeschichtungen müssen einiges aushalten und es werden hohe Anforderungen an sie gestellt. Dabei sind diese Anforderungen ebenso vielfältig wie die Einsatzgebiete der Beschichtungen. Wird eine Bodenbeschichtung im Heizungskeller eingebracht, so soll damit das Erdreich vor Verschmutzungen durch austretendes Öl geschützt werden. Eine Bodenbeschichtung im gewerblichen Bereich soll den Boden vor chemischen Substanzen oder mechanischen Belastungen schützen. Bodenbeschichtungen in Garagen verhindern, dass der Boden durch Reifen abgerieben wird. Laubengänge und Balkone bekommen eine Bodenbeschichtung, damit sie vor Durchfeuchtung geschützt werden.
Vor allem im Lager- und Fertigungsbereich muss die Bodenbeschichtung eine hohe mechanische Belastung aushalten. Werkzeuge, Späne, Transportfahrzeuge, Stöße, Reibungen und Abscherungen belasten den Boden. Das Beschichtungssystem muss auf diese Belastungen abgestimmt werden. In der chemischen Industrie, in Druckereien oder Flugzeugwartungshallen kommt es darauf an, dass die Bodenbeschichtung eine hohe Chemikalienbeständigkeit aufweist. Außerdem muss sie in Betrieben, die sich mit der Lebensmittelherstellung und –verarbeitung befassen, gegen Mikroorganismen beständig sein.
Wichtig ist, dass die Anforderungen an die Bodenbeschichtung genau feststehen, denn nur so kann sie alle Anforderungen erfüllen. Diese Anforderungen werden in funktionaler, technischer und ästhetischer Hinsicht festgelegt, wobei die Ausgangssituation vor Ort berücksichtigt werden muss.

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